Optimierung als Effizienzmotor

Hochkomplexe Szenarien

sekundenschnell berechnen

Umläufe und Dienste zu planen ist anspruchsvoll – alle Ressourcen regelgerecht und optimal einzusetzen eine Herausforderung. Doch das Potenzial ist hoch: Schon mit wenigen Prozent effizienteren Umläufen und Diensten können Eisenbahnverkehrsunternehmen große Einsparungen erzielen. Die Optimierungslösungen der IVU helfen dabei, den Überblick über komplexe Lauf- und Dienstpläne zu behalten und das Maximum aus den vorhandenen Ressourcen herauszuholen.

Um das zu erreichen, arbeitet die IVU seit fast 20 Jahren in enger Partnerschaft mit den Mathematikern der LBW Optimization GmbH zusammen, einer Ausgründung des renommierten Zuse-Instituts Berlin. Das Unternehmen entwickelt neue mathematische Optimierungsverfahren auf Basis aktueller wissenschaftlicher Ergebnisse. Die daraus entstehenden Algorithmen bilden das Herzstück der IVU-Optimierungskerne.

Damit gelingt es in kurzer Zeit Dienst- und Laufpläne zu erstellen, die alle gesetzlichen und betrieblichen Anforderungen erfüllen. So werden Ressourcen frei, mit denen sich zum Beispiel mehr Leistungen anbieten lassen. Zugleich werden Dienste ausgeglichener und die Mitarbeiter zufriedener. Disponenten können dank Optimierung direkt auf Störungen oder Baustellen reagieren und Dienstpläne und Umläufe sekundenschnell mit nur minimalen Änderungen anpassen, um sie anschließend automatisch an die dynamische Fahrgastinformation weiterzuleiten. So verbessert die Optimierung auch die Servicequalität für die Fahrgäste.

Maximale Effizienz

Für maximale Effizienz ermöglichen es die Planungsprodukte von IVU.rail, Dienste und Umläufe aufeinander abzustimmen. Die Umlaufoptimierung findet dabei für die Menge der zu verplanenden Fahrten stets eine bedarfsgerechte und kostenminimierte
Lösung. Anschließend sorgt die Dienstplanoptimierung dafür, dass alle Fahrzeugumläufe und anfallenden Tätigkeiten optimal abgedeckt werden.

Mit der Automatischen Personaldisposition (APD) optimiert IVU.rail darüber hinaus die Personalzuteilung. Das System legt Dienstreihenfolgen fest und teilt diesen die entsprechenden Mitarbeiter zu. Je nach betrieblicher Anforderung achtet es zum Beispiel auf faire Zuteilungen oder ausgeglichene Arbeitszeitkonten. Zudem berücksichtigt die APD automatisch Qualifikationen, Urlaube, Fortbildungen und Wünsche – und steigert so die Flexibilität des Fahrpersonals.

Neben dem operativen Alltag im Schienenverkehr unterstützt die Optimierung auch betriebswirtschaftliche Entscheidungen, etwa bei Bewerbungen auf neue Konzessionen: Mit ihr lassen sich Szenarien für noch nicht gewonnene Linien berechnen und als Basis für ein effizientes Angebot nutzen, um damit dem Wettbewerb eine Wagenlänge voraus zu sein.