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IVU.suite bei der WVG

In nur fünf Monaten zum neuen Tarifmodell

Münster, Deutschland

Übersicht

Mitarbeiter 751 (Gruppe)
Fahrzeuge 873 (Gruppe)
Transportleistung 48 Mio. Fahrgäste jährlich, 35 Mio. Fahrzeugkilometer (Gruppe)
Sparten Regionaler Busverkehr
Ziele Einführung eines neuen Tarifsystems
Besonderheiten Sehr kurze Einführungszeit von fünf Monaten, Keine Eingriffe in Kernprozesse, Umfangreiche Modelltransformation
IVU-Produkte IVU.fare, IVU.ticket, IVU.box

Ausgangssituation

Ein einziger Tarif für Westfalen-Lippe: Dank des WestfalenTarifs benötigen Fahr­gäste in der gesamten Region nur noch ein Ticket. Mit ihren Unternehmen Regional­verkehr Münster­land GmbH (RVM), Regional­verkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) und Verkehrs­gesellschaft Kreis Unna mbH (VKU) betreibt die Westfälische Verkehrs­gesellschaft (WVG) einen Großteil des öffentlichen Nah­verkehrs in der Region. Als 2011 im Gebiet des Zweck­verbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) die Idee des gemeinsamen Verbund­tarifs entstand, war die WVG daher besonders betroffen.

Schon seit langem setzt das Unternehmen für alle seine Verkehrs­gebiete auf die Lösungen der IVU. Es galt nun, einen reibungslosen Umstieg auf das neue Tarif­modell zu gewährleisten.

Zielsetzung

Um allen Fahr­gästen einheitlich die neuen Fahr­scheine anbieten zu können, legte die WVG besonderen Wert darauf, rechtzeitig zum Start des WestfalenTarifs alle ihre Unternehmen mit den neuen Daten zu versorgen. Neben dem zentralen Hintergrund­system betraf das auch alle Verkaufs­geräte, vom Bord­rechner über mobile Handhelds bis hin zu eTicket-Validatoren. Wichtig war es dabei, möglichst wenig in die bestehende Installation einzugreifen, um Störungen des Betriebs­ablaufs weitgehend auszuschließen.


"IVU hat sich bereits im Vorfeld der Einführung des WestfalenTarifs in herausragender Weise in die Definition und Dokumentation der Import-Schnittstelle der Westfälischen Tarifdatenbank in die Vertriebssysteme der Verkehrsunternehmen eingebracht."
Stefan Janning
Abteilungsleiter Verkehrswirtschaft

Parallel entwickelte die IVU eine Methode, um die Daten­menge der äußerst hohen Zahl potenzieller Verbindungen innerhalb des Tarif­gebiets des WestfalenTarifs effektiv zu verringern. Das Ergebnis: eine Kompression von 1:1.000 bis 1:2.000. Das spart erheblich Speicher- und Rechen­bedarf auf den Verkaufs­geräten und erhöht die Geschwindig­keit beim Laden und Aktualisieren der Tarifdaten auf den mobilen Geräten. Bestehende Hardware konnte problemlos weiterverwendet werden.

Ergebnis 

Innerhalb von fünf Monaten zwischen finaler Tarif­definition und dem Start am 1. August 2017 machte die IVU alle WVG-Unternehmen für den WestfalenTarif fit. Insgesamt aktualisierte sie in dieser Zeit bei der WVG die Software von rund 850 Bord­rechnern und mobilen Handhelds. Zum Stichtag konnten die Kunden an allen Verkaufs­stellen die neuen Fahr­scheine erwerben.

Die Tarifmodellierung in einem externen Prozess ermöglichte es, auf Eingriffe in das Ticketing­system der WVG außerhalb der üblichen Update­zyklen zu verzichten. Die Mitarbeiter der WVG konnten wie gewohnt weiterarbeiten.

Dank der langjährigen guten Partner­schaft zwischen IVU und WVG war es gelungen, den WestfalenTarif in einem praxis­gerechten Prozess schnell und unkompliziert einzuführen. Damit ist die WVG bestens für die Weiter­ent­wicklung des öffentlichen Verkehrs in der Region gerüstet.

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