BUS Ostschweiz AG: Effiziente Varianten und optimale Dienstpläne

Jedes Jahr nehmen über acht Millionen Fahrgäste das Angebot der BUS Ostschweiz AG (BOS) wahr, deren Liniennetz sich zwischen dem Bodensee und dem Walensee und in der Region Wil über 440 Kilometer erstreckt. Für den effizienten Einsatz seiner 90 Fahrzeuge und 200 Chauffeure verwendet das Unternehmen bereits seit 1999 die Produkte der IVU.suite. Um das Potenzial des Systems voll auszuschöpfen, führte BOS 2017 auch die Dienstplanoptimierung von IVU.duty ein.

BOS war es wichtig, den Planungsprozess weiter zu vereinfachen und den Anteil manueller Arbeitsschritte zu verringern. Planer sollten schneller auf Änderungen reagieren und Mitarbeiterwünsche leichter berücksichtigen können, um Dienstpläne nicht nur effizienter, sondern auch fairer zu gestalten als zuvor. Mit den Planungsprodukten IVU.timetable, IVU.run, IVU.duty und IVU.crew verfügte BOS bereits über ein einheitliches Planungs- und Dispositionssystem für Fahrzeuge und Personal. Dadurch ließ sich die Optimierung als Teil des Dienstplanungsprodukts IVU.crew mit geringem Aufwand in die bestehende Installation bei BOS integrieren. 

Mithilfe zahlreicher Automatisierungen erleichtert die Dienstplanoptimierung die Planungsabläufe erheblich. Die Grundlage dafür bildet ein umfangreiches Regelwerk, das es BOS ermöglicht, die verschiedenen Besetzungsvorgaben flexibel zu hinterlegen. Damit lassen sich auch mehrere Dienstplanvarianten und Szenarien für die Angebotsplanung problemlos berechnen: Planer müssen dazu lediglich die gewünschten Parameter im grafischen Regeleditor anpassen.

Die mithilfe der Dienstplanoptimierung erstellten Pläne sind im Vergleich zur manuellen Planung um mehrere Prozentpunkte effizienter. Dabei kann das Unternehmen durch die automatisierte Erstellung von Schichten deutlich flexibler planen und Anpassungen schneller vornehmen – ein Ergebnis, das BOS überzeugte.

Ziele

  • Planungsprozesse vereinfachen
  • Mitarbeiterwünsche leichter berücksichtigen
  • Varianten und Angebote besser planen

Besonderheiten

  • Einführung zunächst als Pilotprojekt mit anschließender Übernahme in den Produktivbetrieb