Software-Architekt, seit 2012 bei der IVU in Berlin

Der Informatiker Felix Neumann arbeitet seit 2012 im Entwicklungsbereich der IVU. Warum ist er als Absolvent zu uns gekommen und was treibt ihn täglich an?

Felix, du bist als Informatik-Absolvent zu uns gekommen. Welche Gedanken hattest du bei der Jobsuche?

Als Student war immer meine größte Angst bei einer Bank oder Versicherung zu landen. Die abstrakte Arbeit mit Finanzzahlen ist nicht meine Welt, darauf hatte ich keine wirkliche Lust. Ich war in erster Linie auf der Suche nach einem Unternehmen, mit dem ich mich identifizieren kann – so wie die IVU. Wir sorgen jeden Tag dafür, dass Menschen von A nach B kommen. Das ist konkret, nützlich und sinnvoll. Das gefällt mir.
Natürlich war mir auch das Arbeitsumfeld wichtig: Sympathische Kollegen, ein Chef, mit dem ich mich verstehe. Ich habe mich gefreut, dass das in der IVU so gut passte.

Was machst du jetzt genau? 

Ich bin Softwarearchitekt. Das heißt, ich konzipiere Software-Systeme, koordiniere die Umsetzung zusammen mit Kollegen und Kunden und programmiere natürlich selbst auch mit. 

Konkret ging es zuletzt um unser Ticketshop-Produkt für Fernbusse mit integrierter Preissteuerung. Für solche Anwendungsfälle haben wir unseren Kunden mit einem System ausgestattet, das Preise steuert und verwaltet. Für mich war das ein richtig spannendes Projekt. Einerseits, weil es technisch und fachlich anspruchsvoll war, andererseits weil es spannend ist zu sehen, wie solche Preise überhaupt entstehen. Hier haben wir gemeinsam mit dem Kunden wirklich viel gelernt. 

Wie sieht ein Arbeitstag bei dir aus?  

Da in der IVU Gleitzeit gilt, können wir kommen und gehen, wie es für uns passt. Bei mir läuft das meistens auf ungefähr 9 Uhr hinaus. Neben dem ersten Kaffee lese ich erst einmal meine Mails. Den Rest des Tages arbeite ich in erster Linie an Tickets, die wir über unser Issue-Tracking-System Jira verwalten. In der Regel habe ich hier ein Ticket mit einer konkreten Aufgabe, die ich erledige. Um 11 Uhr haben wir täglich ein gemeinsames Statusmeeting in der Küche, bei dem wir besprechen, was angefallen ist, was man gerade macht, welche Probleme es gibt und was als nächstes kommt. Wenn ich die Entwicklung abgeschlossen habe, hole ich mir Feedback durch Pull Requests und setze es um. Ich schaue mir auch selbst an, was andere Kollegen entwickeln und gebe Feedback.

Meistens ist noch Zeit, einmal pro Woche was Neues auszuprobieren, um beispielsweise sich und den Kollegen den Arbeitsalltag zu erleichtern. Erst kürzlich habe ich ein Tool ausprobiert, um unsere Server besser zu überwachen. Das hilft uns insbesondere bei der Qualitätssicherung, bevor die Software zum Kunden geht.