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MaaS L.A.B.S.: IVU forscht am Verkehr von morgen mit

Forschungsprojekt zur Entwicklung digital gestützter und bedarfsorientierter Mobilitätsangebote

Berlin, 20. August 2019 | Mobility as a Service ist die Zukunft des öffentlichen Verkehrs: Von der Bahn aufs Leih­fahrrad und am Ende ein Stück mit dem autonomen Bus, alles nahtlos miteinander verknüpft und in einem System. Zusammen mit den Partnern im BMBF-geförderten Projekt MaaS L.A.B.S. forscht der IT-Spezialist IVU Traffic Technologies nun daran, diese Idee zu verwirklichen.

MaaS L.A.B.S. steht für „Nutzer*innen-zentrierte Mobility-as-a-Service-Plattform: Lebendig, Automatisiert, Bedarfs- & Sharing-orientiert“. Das Forschungs­projekt kombiniert einen flexiblen und bedarf­sorientierten Öffentlichen Personen­nahverkehr (ÖPNV) mit automatisierten Mikrobussen in Ruf­bereitschaft sowie mit Car-, Bike- und Ride­sharing-Angeboten. MaaS L.A.B.S. erprobt entsprechende Technologien, bündelt sie in einer hersteller­übergreifenden App und entwickelt die notwendigen Hinter­grund­systeme.

Im Fokus des inter­disziplinären Projekt­teams von MaaS L.A.B.S. stehen insbesondere die Anforderungen der Fahrgäste in kleinen und mittleren Großstädten. Dazu werden ab 2020 in Potsdam, Cottbus und Hannover „Living Labs“ (Reallabore) eingerichtet, in denen die Angebote im aktiven Dialog mit der Bevölkerung, Stadt­entwicklung, Verkehrs­planung und Politik entwickelt werden. Umfangreiche Demonstrationen machen Technik „anfassbar“ und formen die Technologie- und Prozess­entwicklung in schrittweisen Feedback­schleifen bedarfsgerecht mit.

Als Spezialist für integrierte Software­lösungen bringt die IVU ihre Expertise in die Entwicklung und Implementierung von Prognose- und Routing­algorithmen für Bedarfs­verkehre bei MaaS L.A.B.S. ein. Zusätzlich entwickeln die IVU-Ingenieure Schnitt­stellen zu den Leit- und Steuerungs­systemen von Verkehrs­unternehmen und integrieren das MaaS-System in die vorhandene Fahrgast­auskunft.

„Die Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer an den öffentlichen Verkehr verändern sich. Gerade in Städten wollen Fahrgäste heute flexibler sein“, sagt Matthias Rust, CTO von IVU Traffic Technologies. „Dieser Wandel bietet Verkehrs­unternehmen große Chancen. Mit unserer Beteiligung an MaaS L.A.B.S. wollen wir die Verkehrswende weiter vorantreiben und unseren Kunden frühzeitig Lösungen für die Mobilität von morgen anbieten.“

Das Forschungs- und Entwicklungs­projekt wird vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung in der Förderlinie „Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität“ für vier Jahre mit insgesamt 5 Mio. Euro gefördert. Projekt­partner sind neben der Technischen Hochschule Wildau, der Universität Siegen und der Fach­hochschule Potsdam die Verkehrs­betriebe der teilnehmenden Städte sowie Unternehmen aus der Industrie.

 

 

IVU Traffic Technologies sorgt seit über 40 Jahren mit mehr als 700 Ingenieuren für einen effizienten und umweltfreundlichen Öffentlichen Verkehr. Die integrierten Standardprodukte der IVU.suite bilden alle Prozesse von Bus- und Bahnunternehmen ab: von der Planung und Disposition über die Betriebssteuerung, das Ticketing und die Fahrgastinformation bis hin zur Abrechnung von Verkehrsverträgen. In enger Partnerschaft mit unseren Kunden führen wir anspruchsvolle IT-Projekte zum Erfolg und sorgen so für zuverlässige Mobilität in den Metropolen der Welt.
IVU. SYSTEME FÜR LEBENDIGE STÄDTE.

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