BVG

BERLIN, Deutschland

Bis 2030 sollen alle 1.400 Busse Berlins rein elektrisch fahren. Für effiziente Umläufe setzt die BVG auf die Optimierungstools der IVU.suite.

IVU.timetable + IVU.run

OPTIMALE FAHR- UND UMLAUFPLÄNE ERSTELLEN


Integrierte Fahrplanung

Die IVU.suite hält alle relevanten Daten zum Netz vor, darunter etwa Geländeinformationen oder Infra­struk­tur­daten wie Lade­möglich­keiten und die Kapazität von Ladesäulen. Automatisch verknüpft mit den Batterie- und Verbrauchsprofilen je Fahrzeugtyp und Strecken­ab­schnitt gibt das System Fahrplanern ein umfassen­des Bild ihres Netzes. Zusätzlich zeigt die IVU.suite an, wenn Strecken für batteriebetriebene Elektrobusse nicht geeignet sind, und unterstützt damit Entscheidungsprozesse.

Darstellung des Verkehrsnetzes in IVU.timetable

Reichweitenprognose

Machine Learning inside: Damit Planer für jeden Fahr­zeug­typ den optimalen Umlauf erstellen können, lernt die IVU.suite mit. Das System kennt die Leistungs­auf­nahme der unterschiedlichen Elektro­bus­modelle ebenso wie das Alter ihrer Batterien und ermittelt daraus eine Prognose für die zu erwartende Reich­weite.

Für ein möglichst exaktes Ergebnis verwenden die Algorithmen Echtdaten aus den absol­vierten Fahrten. Dabei fließen Details zum Fahrzeug ebenso wie relevante Umweltfaktoren wie Topografie, Außentemperatur, Anzahl der Fahrgäste oder Verkehrs­lage in die Berechnungen mit ein. Liegen keine oder nur wenige Daten vor, etwa weil noch nicht genügend Elektrobusse unterwegs sind oder ein Umlauf neu ist, ermittelt das System den voraussichtlichen Energieverbrauch für die einzelnen Umläufe auf Basis von Simulationsmodellen.

Einplanung von Ladevorgängen

Umläufe von batteriebetriebenen Elektrobussen zu planen, bedeutet auch, Ladezeiten zu berücksichtigen. Deshalb ermöglicht es die Umlaufplanung der IVU.suite zugleich, die notwendigen Ladevorgänge anzulegen. Auf Basis des erwarteten Energie­verbrauchs für unter­schiedliche Fahrzeugtypen sowie der vor­hande­nen Infrastruktur – etwa der Anzahl der Ladesäulen im Betriebshof und deren Verfügbarkeit – bietet das System die Möglichkeit, bereits in der Planung passend dimensionierte Ladezeitfenster anzulegen.

Auch die Gesamtladekapazität behält die Software im Blick, um sicherzustellen, dass einerseits Leistungs­ober­grenzen und Sperrzeiten eingehalten und anderer­seits alle Fahrzeuge aus­reichend geladen werden. Bei Bedarf können Planer im Rahmen der Umlauf­erstel­lung bereits Stellplätze und Ladesäulen vor­geben. Spezifische Tätigkeiten wie Vor­kondi­tio­nieren lassen sich ebenfalls bequem im System hinterlegen. Daraus entsteht ein vollständiger Lade­plan, der die vor­ge­sehene Ladedauer ebenso wie die geplante Ladekurve enthält.

Der Ladeplan steht auch der Fahrzeugdisposition, der Betriebs­über­wachung und dem Betriebshof­manage­ment sowie anderen Arbeits­bereichen zur Verfügung. Das gewährleistet einen durch­gängigen Datenfluss und stellt einen einheitlichen Planungs- und Dispositions­prozess sicher.

Die Integrierte Dienst- und Umlaufplanung erstellt optimierte Umlaufpläne in IVU.run

Im Überblick

  • Informationen nutzen
    Topografie, Infrastruktur, Verbrauchsprofile: Die IVU.suite unterstützt die Fahrplanung mit wichtigen Informationen
  • Ladesäulen anfahren
    Ob Depot Charging oder Opportunity Charging: Bei der Fahrplanung lassen sich Ladesäulen einschließlich Kapazitäten berücksichtigen
  • Integrierte Oberfläche
    Alles in einem: Planer profitieren von einer einheitlichen Oberfläche mit Funktionen für alle Antriebsarten
  • Machine Learning
    Die IVU.suite lernt mit: Anhand gefahrener Umläufe ermitteln Algorithmen exakte Reichweitenprognosen je Fahrzeugtyp
  • Automatisches Vorschlagswesen
    Der richtige Fahrzeugtyp für den richtigen Umlauf – automatische Vorschläge für passende Fahrzeuge beschleunigen den Planungsprozess
  • Umfangreiche Ladeplanung
    Vom Ladezustand über die Infrastruktur bis zur Ladedauer: Die IVU.suite unterstützt bei der vollständigen Ladeplanung
  • Tätigkeiten berücksichtigen
    Ob Reinigen oder Vorkonditionieren: Tätigkeiten am Fahrzeug lassen sich leicht einplanen und im Umlaufplan hinterlegen
  • Energieverbrauch vorhersehen
    Wetter, Anzahl der Fahrgäste, Alter der Batterie: Schnittstellen zum Fahrzeugmonitoring ermöglichen detaillierte Prognosen

Titelbild: BVG / Andreas Süß