Eine Geodateninfrastruktur (GDI) ist der einfachste und effizienteste Weg, wenn es darum geht, spezifische Fachdaten mit räumlichen Informationen zu verbinden. In einer GDI werden Geodatenbestände verschiedener Anbieter erfasst und durch Metadaten beschrieben. Über Geoportale oder WebGIS kann der Nutzer in den Metadaten recherchieren und die entsprechenden Geodaten abrufen. Durch die standardisierte Verwaltung und Dokumentation werden die erfassten Daten homogenisiert und dadurch besser vergleichbar. So ermöglichen Geodateninfrastrukturen den bequemen und fachübergreifenden Zugang zu Geoinformationen für eine große Anzahl von Nutzern.

Mit der Realisierung zahlreicher GDI-Projekte konnte die IVU Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung dabei unterstützen, Abläufe zu beschleunigen und Kosten einzusparen. Denn die flächendeckende Bereitstellung von Geodaten über das Internet und Web-Portale liefert schnell und bequem die für Arbeitsprozesse oder Entscheidungsfindungen notwendigen Informationen. So können u.a. Liegenschaftskataster über ein Web-Portal zur Verfügung gestellt und Verwaltungen, Notaren sowie Kreditinstituten einfach und sicher zugänglich gemacht werden. Über das Internet und das Landesverwaltungsnetz stehen den Nutzergruppen sowohl Auszüge aus dem amtlichen Liegenschaftskataster (ALKIS) sowie Vermessungsrisse (ANS) zur Verfügung. 

Zudem ermöglichen GDI die länderübergreifende Zusammenführung von Informationen, z.B. zur geothermischen Energie, die dann unter einer Adresse im Internet angeboten werden. Mithilfe dieses Services werden Unternehmen deutschlandweit bei der Entscheidung für alternative Energiegewinnungsanlagen unterstützt. (Portal Geothermie)

Auch Verwaltungen und Behörden setzen bei der Informationsbereitstellung zunehmend auf Geodateninfrastrukturlösungen der IVU. Mit Hilfe der GDI können den Bürgern Informationen, Formulare und Beratungsangebote leicht und bequem über das Internet zugänglich gemacht werden. Der Dienst ist dabei für die Recherche durch interne als auch externe Nutzer konzipiert. Dafür werden verschiedene Zugriffsprofile festgelegt, die für den internen Nutzer erweiterte Suchmöglichkeiten und zusätzliche Datensichten bereitstellen. Die Ergebnisse der Recherchen werden in Listen, Detailsichten oder auf Kartenansichten dargestellt und können in verschiedenen Formaten exportiert werden. (Portal Migration)