IVU Traffic Technologies AG
Madlen Dietrich
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„Wir freuen uns sehr über die gute Nachfrage “, sagt Prof. Dr. Ernst Denert, Vorsitzender des Vorstands der IVU Traffic Technologies AG. „Sie zeigt, dass wir unsere Bordrechner und vor allem unsere Ticketing-Software in eine Richtung weiterentwickelt haben, die den Wünschen unserer Kunden entspricht. Das gilt vor allem auch für die Fähigkeit, unsere Software flexibel an spezifische Anforderungen anzupassen und in unterschiedlichste Systemlandschaften zu integrieren.“
So plant die KVG in Kassel noch in diesem Jahr den Einbau und die Inbetriebnahme von 400 i.box printern mit Touchscreen-Oberfläche in ihren Bussen. Eine besondere Anforderung ist die Ausrüstung von 100 stationär eingesetzten Geräten für den Verkauf von Mehrfahrtenkarten. Das sind mehrere Fahrkarten, die als langer Streifen zusammenhängen. Durch Bedrucken beim Verkauf wird jede Karte zu einem gültigen Fahrausweis, der später als Einzelfahrschein abgetrennt und entwertet werden kann. Das setzt eine spezifische Anpassung der eingesetzten Software voraus.
Bei der ASEAG sind Bordrechner und Fahrscheindrucker heute noch zwei getrennte Geräte. Mit Einführung des i.box printers werden nun alle für die Kommunikation mit der Leitstelle und den Fahrkartenverkauf notwendigen Funktionen in einem Gerät zusammengeführt. Darüber hinaus wird mit der Einführung von AFAB.office ein geschlossenes Gelddatenfluss-System installiert. Das bedeutet, dass alle Verkaufsdaten direkt aus den Fahrzeugen an ein zentrales System gemeldet und dort verarbeitet werden. Das erleichtert die Abrechnung und das Führen von Fahrerkonten enorm. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die drei Geldzählautomaten, in die die Fahrer der ASEAG nach jedem Dienst das eingenommene Fahrgeld einzahlen, so umgerüstet werden, dass die Meldung über die eingezahlten Beträge automatisch erfolgt. Dafür wird eine intelligente Schnittstelle zwischen dem Abrechnungssystem und den Geldzählautomaten eingesetzt. Gleichzeitig wird für den schnellen Fluss der Verkaufsdaten zwischen dem zentralen System und den Verkaufsgeräten BON.trans, ein weiteres Produkt der IVU zur Datenversorgung per WLAN, eingeführt.
Bereits im Oktober dieses Jahres soll das gesamte Hintergrundsystem in Betrieb gehen. Auch die ersten zehn Fahrzeuge sollen dann neu ausgerüstet sein. „Das ist Rekordzeit. Die ASEAG hat einen großen Anteil daran“, sagt Prof. Denert. „Und man braucht als Unternehmen viel Erfahrung, um eine neue Software so schnell einzuführen. Nach 30 Jahren am Markt haben wir die.“
Die IVU Traffic Technologies AG bietet IT-Systeme an für Planung, Betrieb und Controlling von Verkehrs- und Logistikprozessen. Über 30 Jahre Erfahrung mit Hard- und Softwaresystemen für mehr als 300 öffentliche Verkehrsunternehmen machen die IVU zum führenden Spezialisten für IT-Lösungen auch in weiteren Bereichen: LKW-Flotten überwachen, Filialnetze planen, Ämter vernetzen, Wahlen online abwickeln. Das ist Verkehr und mehr von der IVU.
Der i.box printer ist ein intelligenter Bordrechner mit integriertem Fahrausweis-Drucker. Er vereint auf der kostengünstigen und bewährten Basis eines Standard PCs RBL- und Ticketing-Funktionen in einem Gerät. Sein übersichtliches Display, hohe Druckgeschwindigkeit, intuitive Benutzerführung und einfache Bedienung durch Soft-Keys sorgen für kurze Standzeiten. Der i.box printer wird über die zentrale Software des IVU-Ticketing-Systems AFAB angesteuert.
AFAB® ist ein Ticketing-System für den öffentlichen Verkehr, das alle Arten des Fahrscheinverkaufs integriert. Das Herzstück des Systems heißt AFAB.office, ein modulares Softwarepaket, das Steuerung, Verwaltung, Abrechnung und Auswertung des Fahrscheinverkaufs komplett abwickelt. AFAB kooperiert mit rechnergestützten Betriebsleitsystemen ebenso wie mit Fahrgast-Informationssystemen oder betriebswirtschaftlicher Software. Mit dem zentralen Softwarepaket AFAB.office werden die i.box-Bordrechner der IVU angesteuert.